FLUGORDNUNG

Verhalten auf unserem Platz

Basis des Flugbetriebs ist die Aufstiegserlaubnis vom lll 33.3-66m 08/OS-Berstadt vom 26.01.2010.
Der Flugbetrieb ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Mit Flugmodellen mit Verbrennungsmotoren bzw. Turbinenantrieb darf innerhalb dieses Zeitrahmens nur während der Zeit von 09.00 Uhr bis 20.00 Uhr (Ortszeit) spätestens jedoch bis Sonnenuntergang geflogen werden. An Sonn- und Feiertagen ist zusätzlich eine Mittagspause von 13:00 bis 15:00 Uhr einzuhalten.
Der Flugbetrieb darf ausschließlich nördlich der Linie in Verlängerung des Absperrzaunes statt finden, ein Überfliegen dieser Linie in Richtung Kreisstrasse ist verboten.
Jeder Modellflieger hat sich so zu verhalten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere andere Personen und Sachen, sowie die Ordnung des Modellflugbetriebes, nicht gefährdet wird.
Der Flugbetrieb darf nur in Anwesenheit einer Person durchgeführt werden, die erfolgreich an einer Unterweisung in Sofortmaßnahmen am Unfallort oder Ausbildung in Erster Hilfe teilgenommen hat. Ein Kfz-Verbandskasten ist bereitzuhalten. Das Rollen mit Motorkraft hinter der Absperrung ist verboten. Nach der Landung ist der Motor auf dem Flugfeld abzustellen.
Beim Flugbetrieb mit mehr als 2 Modellen, ist ein Flugleiter einzusetzen. Der Flugleiter hat den Flugbetrieb zu überwachen und muss erforderlichenfalls ordnend eingreifen. Während der Flugleitertätigkeit darf er selbst kein Modell steuern. Das 3. volljährige aktive Vereinsmitglied übernimmt die Flugleitung, er kann ein anderes volljähriges Vereinsmitglied als Vertreter bestimmen.
Es dürfen maximal 3 Modell mit Verbrennungsmotoren oder maximal 3 Modell mit Turbinenantrieb gleichzeitig betrieben werden.
Hubschrauber dürfen nur starten, wenn keine Flugmodelle fliegen, außer es besteht eine explizite Absprache mit dem/den Piloten aller in der Luft befindlichen Modelle.
Flugmodelle dürfen nur starten, wenn sich kein Hubschrauber in der Luft befindet, außer es besteht eine explizite Absprache mit dem/den Piloten des Hubschraubers.
Piloten, der sich in der Luft befindlichen Modelle, haben sich im gekennzeichneten Pilotenraum aufzuhalten.
Andere Personen haben das Flugfeld zu verlassen und sich hinter dem Schutzzaun aufzuhalten.
Start und Landung sind durch Rufen anzukündigen.
Gastflüge können nur in Anwesenheit eines volljährigen Vereinsmitgliedes durchgeführt werden. Ein Gast muss sich bei einem Vereinsmitglied melden, um die Gastflugerlaubnis zu erhalten. Der Gast muss eine gültige und ausreichende Versicherung nachweisen, den Gastflugantrag ausfüllen sowie sich in das Modellflugbuch eintragen. Das gastgebende Mitglied ist für die korrekte Eintragung und für die Einweisung in den Flugsektor, besonders in die Bereiche wo nicht geflogen werden darf, verantwortlich. Der Gastgeber hat für die Einhaltung der Aufstiegserlaubnis, der Flugbetriebsordnung durch den Gast zu sorgen.
Es ist ein Modellflugbuch zu führen, in dem die zeitliche Übernahme und Abgabe der Funktion des Flugleiters, die Vor- und Nachnamen der Piloten, der Beginn und das Ende deren Teilnahme am Flugbetrieb und die Antriebsart des/der von ihnen betriebenen Modelle mit oder ohne Verbrennungsmotor) festzuhalten sind. Die personen- und modellbezogenen Eintragungen in das Modellflugbuch sind vom Piloten vor dem ersten Start selbst vorzunehmen.
Außerdem müssen ggf. besondere Vorkommnisse (z.B. Absturz von Modellen, Verletzungen von Personen, Beschädigungen von Sachen, Flurschäden, Beschwerden Dritter) aufgeführt werden. Die Angaben sind vom Flugleiter durch Unterschrift zu bestätigen.
Bei Arbeiten auf den Feldern ist der Flugbetrieb in diesem Bereich einzustellen .
Jedes volljährige Mitglied hat die Einhaltung der Flugbetriebsordnung zu überwachen und bei Bedarf das Flugleiterbuch zu führen.
Für Modellflugzeuge mit Verbrennungsmotor ist ein Messprotokoll (Lärmpass) anzulegen und beim Betrieb mit zu führen: Die Messprotokolle müssen mindestens folgende Angaben enthalten:
Bezeichnung des Models
Art des Motors
Material, Blattanzahl, und Größe (Durchmesser x Steigung) der Luftschraube, bzw. Turbinen-Typ
verwendeter Schalldämpfer
ermittelte Messwerte
verantwortlicher Messbeauftragter.
Die Flugmodelle müssen während des gesamten Fluges ständig vom Piloten beobachtet werden. Sie haben anderen bemannten Luftfahrzeugen stets auszuweichen.
Das Anfliegen von Personen und Tieren, sowie das Überfliegen von Personengruppen und Fahrzeugabstellplätzen ist untersagt.
Die Sender sind während des Betriebs mit einer die Nummer des verwendeten Frequenz-Kanals enthaltenden farbigen Kennzeichnung zu versehen, die wie folgt gestaltet sein muss:
Farbe: 27MHz-Bereich = braun (RAL 8003)
35MHz-Bereich = orange (RAL 2003)
40MHz-Bereich = grün (RAL 6018)

434MHz-Bereich = blau (RAL 5012)
Schrift: Mindestens 3 cm hoch, beidseitig weiß (RAL 9010)
Nummer der verwendeten Frequenzkanäle
Jeder Pilot in diesen Frequenzbändern hat vor Inbetriebnahme seines Senders seine Frequenzmarke an der Frequenztafel aufzuhängen. Marken dürfen nicht übereinander gehängt werden. Bei Störungen durch Doppelbelegung ist dem Piloten, dessen Frequenzmarke an der Tafel hängt, der Schaden durch den Störer zu ersetzen.
Für Sender mit 2,4 Ghz ist keine Kennzeichnung erforderlich.
Jeder Modellflieger hat eine Haftpflichtversicherung in ausreichender Höhe nachzuweisen. Die Deckungssumme darf 200000,- Euro für Personenschäden und 20000,- Euro für Sachschäden nicht unterschreiten. Gastflieger haben einen entsprechenden Nachweis vor Aufnahme des Flugbetriebs unaufgefordert vorzulegen und einen Gastflugantrag vollständig auszufüllen.
Es dürfen nur solche Flugmodelle betrieben werden, die aufgrund ihres technischen Zustands, insbesondere ihrer Steuerungsanlagen, sicher gestartet und gelandet werden können. Sämtliche eingesetzten Flugmodelle mit Verbrennungsmotoren müssen mit einem funktionstüchtigen Schalldämpfer, der dem jeweils neuesten technischen Entwicklungsstand entsprechen muss, ausgestattet sein.
Bei Flugbetrieb ist ein Windsack in der üblichen Beschaffenheit und Farbe an gut sichtbarer Stelle anzubringen.
Bei Witterungsbedingungen, die die Sicherheit des Modellflugbetriebes teilweise oder ganz beeinträchtigen können, ist der Flugbetrieb modelltypisch durch den Flugleiter einzuschränken oder ggf. ganz einzustellen.
Während des Flugbetriebes ist das Aufstiegsgelände mit geeigneten Mitteln gegen das Betreten durch Unbefugte abzusichern. Bei einer größeren Anzahl von Zuschauern, insbesondere bei Modellflugveranstaltungen, sind nötigenfalls Absperrposten einzusetzen
Hinweise für Turbinenbetrieb:
Turbinen dürfen nur in Verbindung mit einer elektronischen Kontrolleinheit (ECU) betrieben werden, die eine Begrenzung von maximaler Rotordrehzahl und Abgastemperatur vornimmt.
Vor Inbetriebsetzung der Turbine muss ein geeigneter Feuerlöscher (z.B. CO2-Löscher) in unmittelbarer Reichweite zur Verfügung stehen. Außerdem ist am Fluggelände ein konventioneller Feuerlöscher bereit zu halten. Für die Bereitstellung und Betriebsbereitschaft der Feuerlöscher ist der Betreiber des Turbinenmodells verantwortlich.
Die Einsatzbereitschaft der Feuerlöscher ist nach den Vorschriften des Herstellers zu überprüfen.
Die Inbetriebsetzungen oder Testläufe von turbinenbetriebenen Modellen dürfen nicht im Park- und Aufenthaltsraum stattfinden. Die Turbine ist mit dem Lufteinlauf gegen den Wind zu richten. Während der Inbetriebsetzung und des Betriebes von Turbinen dürfen sich keine Personen im Einwirkungsbereich des Abgasstrahls sowie eines ggf. explodierenden Schaufelrads aufhalten und dürfen sich keine Gegenstände in unmittelbarer Nähe des Triebwerkeinlaufs befinden.
Findet für den Startvorgang der Turbine Flüssiggas Verwendung, so gilt während der Inbetriebsetzung der Turbine im nahen Umkreis um das Modell Rauchverbot.
Der Vorstand: Juni 2015

 

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